30. September 2016

Links

28. September 2016

UK Mail: verflixt

Ich war gerade kurz davor Aktien von UK Mail zu kaufen und habe schon einen halben Artikel für diesen Blog geschrieben. Heute diese Meldung: Dt. Post übernimmt UK Mail. Da war ich um einen Tag zu langsam und hätte doch gestern kaufen sollen. Schade, das war eine der wenigen relativ offensichtlich günstigen Aktien am Markt.

Für die Zukunft merken: wenn man die Kaufentscheidung eh schon getroffen hat: nicht warten.

27. September 2016

Wikifolio - Verkäufe

Ich habe drei Positionen im Wikifolio gestutzt.
  • Bank of America: zum wiederholten Male. Mit der aktuellen Geldpolitik möchte ich nicht mehr zu stark in Finanzwerten investiert sein.
  • Kapsch TrafficCom: ebenfalls zum wiederholten Male. Um die EUR 40 scheint die Aktie nicht mehr ganz günstig. 
  • IBM: dafür, dass ich das Geschäftsmodell und die Zukunftsaussichten einfach nicht gut genug einschätzen kann, war die Position einfach zu groß.
Abseits vom Wikifolio habe ich auch die Position in Liberty Media gestutzt, die ich gerade erst vor ein paar Monaten ausgebaut habe. Der starke Kursanstieg nach der Ankündigung der Formel 1 Übernahme hat die Position einfach zu groß werden lassen. Außerdem tue ich mir mit der Bewertung dieser Übernahme noch etwas schwer - da wartet noch Arbeit auf mich.

Cash-Bestand über 50%

Ich suche weiter nach interessanten Unternehmen, aber viele Aktien sind meines Erachtens eher auf der teuren Seite und machen rein rechnerisch nur noch durch die Verwendung von niedrigen Diskontsätzen Sinn. Die Märkte nehmen das auch gerne auf - Stichwort TINA - aber ich sehe nach wie vor die Gefahr, dass die niedrigen Zinssätze selbst die Blase sind. Was relativ zum aktuellen Zinsniveau günstig aussieht, kann absolut betrachtet ganz schön teuer werden.

24. September 2016

Links

Elizabeth Holmes und ihr Biotech Start-up Theranos: vanityfair.com

Geschichte des Online-Reisens: Skift

Reise-Industrie und Google: Bobby Healy via LinkedIn

Ausführliche Präsentation zu LiLaC (Liberty Global Tracking Stock, John Malone): Value Seeker

Preisanstiege hauptsächlich von vier Sektoren getragen- wenig überraschend stark regulierte: FT Alphaville

fuw.ch
Interview Thomas Mayer (Flossbach von Storch): wiwo.de

Rigged Economy: Mauldin Economics

14. September 2016

Wer nichts Vernünftiges zu sagen hat, sollte einfach die Klappe halten

Der Titel dieses Posts ist ein Zitat, und zwar von hier: Wenn die US-Notenbanker die Leitzinsen erhöhen, müssen sie auf die Couch

Kurzzusammenfassung: Der Verfasser Robert Halver kritisiert das FED für die dauernden Andeutungen, jetzt dann doch einmal die Zinsen richtig zu erhöhen. Er meint, die Folgen einer Zinserhöhung hätten einen Konjunktureinbruch und/oder Absturz der Bond- bzw. Aktienmärkte zur Folge.

Der Artikel schließt mit folgenden Worten:

Es gibt überhaupt keinen Grund für strengere zinspolitische Bedingungen in den USA. Im Gegenteil, der doppelte Vorteil - die realwirtschaftliche Attraktivität günstiger Kreditzinsen und die finanzwirtschaftliche Unattraktivität renditeschwacher Zinsanlagen - muss erhalten bleiben. Niemand bei der Fed sollte aus Selbstüberschätzung die Illusion bedienen, man sei zinspolitisch allmächtig. De facto ist man ohnmächtig: Aus der zinspolitischen Rettungsnummer kommt die Fed nicht heraus. Damit ist die Zinserhöhungs-Rhetorik von Mitgliedern der Fed nur dazu geeignet, an den Aktien- und Anleihemärkten wehrkraftzerstörend zu wirken. Wer nichts Vernünftiges zu sagen hat, sollte einfach die Klappe halten.


Prinzipiell halte ich seine Aussagen ja für nicht unrealistisch - es ist tatsächlich möglich, dass eine Zinserhöhung zu starken Verwerfungen führen wird. Das ist aber nur eine Seite der Medaille.

Es gibt ein anderes Problem mit den niedrigen Zinsen/Inflationierung, und zwar das des Vertrauens in das Währungssystem: inflationäre Politik funktioniert nur so lange, wie die Menschen glauben, dass sie temporär ist. Haben die Menschen das Gefühl, dass ewig weiter inflationiert wird, kann die Währung schnell an Wert verlieren. Einige Notenbanker scheinen sich (noch) bewusst zu sein, dass sie zumindest den Anschein wahren müssen, irgendwann doch noch die Zinsen zu erhöhen. Andernfalls ist ein Crack-Up-Boom nicht unrealistisch.

Es könnte durchaus sein, dass die Zentralbanken irgendwann zwischen zwei Szenarien wählen müssen:
  1. Zinserhöhung: mit den von Halver befürchteten Folgen
  2. Endlose Weiter-Inflationierung: mit Crack-Up-Boom
Das macht das Investieren momentan so schwierig. In Fall 1. benötigt man Cash. In Fall 2. Realwerte.

Vielleicht sollte Robert Halver seinem eigenen Tipp folgen und selbst die Klappe halten.

8. September 2016

Tesla: Links

Einige Artikel mit Bezug zu Tesla, das in Gesprächen die ich führe immer wieder vorkommt.

Um das hier festzuhalten: ich bin bezüglich der Zukunft des Unternehmens sehr skeptisch. Bezüglich eines Aktien-Engagements sowieso. Selbst wenn Tesla irgendwann wirklich profitabel werden sollte, ist die Aktie meines Erachtens überbewertet. Da ich allerdings zu faul bin, einen eigenen Artikel zu verfassen (und mir die Zeit dafür ehrlich gesagt zu Schade ist), hier einige Links. 

Damodaran:
Tesla: It's a story stock, but what's the story?
Keystone Kop Valuations: Lazard, Evercore and the TSLA/SCTY Deal

Streetwise Professor:
Mating Hemophiliacs Seldom Turns Out Well

JeffCNYC:
Ducks

Seeking Alpha:
Tesla Artikel (insbesondere die Artikel von Montana Sceptic, Disneyesque und Bill Maurer, die allerdings zugegebenermaßen "Short Tesla" sind - ich denke sie haben die Argumente auf ihrer Seite)

Zusätzliche Links bzw. glaubhafte Investmentthesen als Gegenmeinung sind willkommen.